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Intuitiv den passenden Beruf finden: Die Methode „Der perfekte Tag“

  • Autorenbild: Marlene Magnusson
    Marlene Magnusson
  • 24. Juli
  • 4 Min. Lesezeit

Was wäre, wenn du deinen zukünftigen beruflichen Weg nicht nur mit dem Kopf, sondern mit deinem Herzen findest?


Die Frage „Was passt beruflich zu mir?“ stellt sich oft genau dann, wenn wir spüren: So wie es gerade ist, kann es nicht bleiben. Vielleicht bist du gerade mitten in einer beruflichen Neuorientierung, überlegst, dein Studium abzubrechen oder fühlst dich einfach nicht mehr wohl mit dem Weg, auf dem du dich befindest. Dann wird es Zeit, nicht nur die Fakten zu prüfen – sondern auf dein Bauchgefühl zu hören.



Frau denkt über passenden Beruf nach

Warum der Kopf allein nicht reicht


Viele Entscheidungen treffen wir mit dem Verstand. Wir analysieren Studiengänge, vergleichen Berufsfelder, machen Tests – und stehen trotzdem irgendwann da mit der Frage: Was tun, wenn man unzufrieden im Beruf oder Studium ist?


Die Wahrheit ist: Unsere berufliche Erfüllung ist kein rein logisches Ziel. Sie entsteht, wenn das, was wir tun, mit dem übereinstimmt, wer wir wirklich sind. Und das lässt sich oft nicht rein rational erfassen. Gerade in einer Welt voller Möglichkeiten und Erwartungen fällt es schwer, den eigenen Weg zu erkennen.


Das Bauchgefühl als Kompass deiner beruflichen Entscheidung


Wenn du spürst, dass dein aktueller Weg nicht (mehr) passt, ohne schon zu wissen, was stattdessen richtig ist, meldet sich oft eine tiefe, innere Stimme – deine Intuition. Dieses Bauchgefühl kennt meist längst die Richtung, noch bevor du sie mit dem Kopf erklären kannst.


Besonders sensible Menschen oder diejenigen mit einem starken Bedürfnis nach Sinn und Selbstverwirklichung spüren sehr deutlich, wenn ihr Berufsweg aus dem Gleichgewicht geraten ist. Für sie ist es umso wichtiger, Methoden zur beruflichen Orientierung zu nutzen, die sie zurück in den Kontakt mit sich selbst bringen.




Die Methode „Der perfekte Tag“ – dein Einstieg in die Neuorientierung


Hier setzt eine einfache, aber kraftvolle Übung an: Die Visualisierung deines perfekten Tages.


Dabei geht es nicht darum, was „realistisch“ ist – sondern darum, mit deiner Intuition in Kontakt zu kommen. Du malst dir einen Tag in deinem idealen Leben aus – vom Aufwachen bis zum Einschlafen.


Diese Methode hilft dir dabei, unbewusste Wünsche, Werte und Bedürfnisse sichtbar zu machen. Ohne Einschränkungen, ohne „Das geht doch sowieso nicht“-Gedanken.


So funktioniert die Übung „Der perfekte Tag“


Nimm dir ca. 20–30 Minuten Zeit, schalte Ablenkungen aus, schnapp dir ein Notizbuch oder öffne ein leeres Dokument. Und dann stell dir diese Fragen:


  • Wie startest du in den Tag?

  • Wo bist du? In welcher Umgebung arbeitest und lebst du?

  • Mit wem bist du im Kontakt?

  • Was tust du – beruflich, kreativ, sozial?

  • Welche Tätigkeiten erfüllen dich?

  • Was ist NICHT mehr Teil deines Tages?


Wichtig: Vermeide es, direkt zu bewerten, wie realistisch deine Antworten sind. Lass Bilder, Gefühle und Impulse zu – auch wenn sie zunächst irrational erscheinen. Es geht darum, ein Gespür für das zu bekommen, was sich für dich stimmig anfühlt.


Was dir diese Übung bringen kann


Diese Visualisierung ist viel mehr als Wunschdenken. Sie hilft dir dabei:


  • deine innersten Bedürfnisse klarer zu spüren

  • herauszufinden, welche Art von Beruf oder Studium wirklich zu dir passt

  • deine Werte zu erkennen – Freiheit, Kreativität, Ruhe, Sinn, Selbstbestimmung?

  • zu sehen, was du schon heute lebst – und was du mehr einladen möchtest


Viele Menschen berichten nach dieser Übung von einem echten Aha-Moment: Plötzlich wird sichtbar, was lange unklar war. Oft wird dadurch ein erster Schritt in Richtung Veränderung möglich.


Kleine Schritte – große Wirkung


Berufliche Veränderung muss kein radikaler Neuanfang sein. Manchmal genügt es, deine Arbeitszeiten zu verändern, ein Projekt nebenbei zu starten oder deine Studienwahl nochmal bewusst zu hinterfragen.


Reflektiere nach der Übung:


  • Welche Elemente deines perfekten Tages sind dir besonders wichtig?

  • Was davon existiert bereits in deinem Alltag – vielleicht im Kleinen?

  • Welche konkreten Schritte kannst du gehen, um mehr davon zu integrieren?

  • Welche Entscheidung – so klein sie auch sein mag – kannst du heute treffen?


Warum diese Übung besonders wirksam ist


Sie holt dich raus aus dem Grübeln – rein ins Spüren. Statt ewig zu analysieren, ob du dein Studium abbrechen sollst oder welcher Beruf am besten zu dir passt, bringt sie dich direkt in Kontakt mit deinem inneren Wissen.

Denn berufliche Klarheit entsteht nicht durch endloses Vergleichen – sondern durch Erleben, Nachspüren und das Zulassen neuer Perspektiven.

 

Und manchmal beginnt ein beruflicher Neuanfang nicht mit einem Plan, sondern mit der ehrlichen Frage: Wie will ich eigentlich leben – und arbeiten?


 

Fazit: Berufliche Klarheit beginnt im Bauch – nicht im Kopf


Wenn du auf der Suche nach deinem Weg bist, höre nicht nur auf Statistiken oder Studiengänge. Höre auf dich.

Dein Bauchgefühl weiß oft längst, wohin du willst. Die Übung „Der perfekte Tag“ ist ein kraftvoller Start, um das herauszufinden.


Und wenn du Unterstützung brauchst, gibt es Coaches wie Marlene und mich, die dich begleiten. Denn: Berufliche Klarheit darf sich leicht anfühlen – nicht wie ein Kampf.

 

 


Bianca Schmidt Berufsentfaltung

 



 






Podcast: zwei Coaches sprechen über Berufsfindung
Bianca Schmidt und Marlene Magnusson sprechen im Fokus DU Podcast

Hör dir hier unsere gemeinsame Podcastfolge zum Thema Berufsfindung und weiteren Tipps zur Übung an!




 
 
 

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